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Parteien 1919-33
BBB |
Der Bayerische Bauernbund (BBB) wurde schon 1893 gegründet und vertrat bis 1933 die Interessen der ländlichen Bevölkerung im bayerischen Landtag und im Deutschen Reichstag. Er hatte seine Hochburgen in den altbayerischen Gebieten, war aber auch in Schwaben durchgehend stark vertreten. Im Vergleich zu anderen landwirtschaftlichen Interessenorganisationen (Bund der Landwirte, Landbund, Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei) war seine Programmatik liberal und in Abgrenzung zum Zentrum bzw. zur BVP betont nicht-klerikal. Nach der Novemberrevolution 1918 setzte der linke Flügel eine Zusammenarbeit mit SPD und zeitweise USPD durch. Von 1920 bis 1930 koalierte der Bayerische Bauernbund mit BVP und DNVP auf Landesebene. Mit verwandten Gruppen schloss sie sich ab 1928 für die Reichstagswahlen zur Deutsche Bauernpartei zusammen. Wegen des fortdauernden Unterstützung der 1929 konstituierten Grünen Front trat der Bayerische Bauernbund jedoch aus dieser demokratiebejahenden Bauernorganisation 1930 aus. Die auf der Liste der Deutschen Bauernpartei gewählten Reichstagsabgeordneten des Bayerischen Bauernbundes schlossen sich der Fraktion der Landvolkpartei an. Nach 1930 ging ein Großteil der Wählerschaft zur NSDAP über, 1933 löste sich der Bayrische Bauernbund selbst auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligten sich frühere BBB-Mitglieder an der Gründung der CSU. |
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