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Parteien 1919-33
DDP |
Die Deutsche Demokratische Partei, kurz DDP war an fast allen Reichsregierungen bis 1932 beteiligt. Sie ging 1918 aus der der linksliberalen Fortschrittlichen Volkspartei hervor. Am Samstag, dem 16. November, genau eine Woche nach der Revolution in Berlin, erschien in der Morgenausgabe des »Berliner Tageblattes« unter der Überschrift »Die große demokratische Partei« ein von 60 namhaften Persönlichkeiten unterzeichneter Gründungsaufruf. Und am 20. November 1918 haben sich – so wörtlich im »Tageblatt« und fast gleichlautend in der mit der neuen Partei ebenfalls sympathisierenden »Vossischen Zeitung« – »die Fortschrittliche Volkspartei und ein erheblicher Teil der Nationalliberalen mit den Unterzeichnern des Aufrufes vom 16. November auf die Grundsätze dieses Aufrufes vereinigt. In der Öffentlichkeit herrschte zum Teil das faktisch falsche und antisemitisch aufgeladene Vorurteil, die DDP sei die Partei des Hochkapitals. In den späteren Jahren nutzte die NSDAP dies weidlich aus, um die DDP als die Judenpartei zu diffamieren. 1930 vereinigten sich Teile der DDP mit dem Jungdeutschen Orden zur Deutschen Staatspartei (DStP). Die DDP vereinte liberale, nationale und soziale Positionen, grenzte sich aber von der Annexionspolitik der früheren Nationalliberalen ab. An der Person von Gustav Stresemann scheiterte daher die Schaffung einer einheitlichen liberalen Partei zu Beginn der Weimarer Zeit. |
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