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Parteien 1919-33
DNVP
Parteien 1919-33
DNVP
Deutsch-Nationale Volkspartei (DNVP)
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Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) war eine rechtskonservative Partei, deren Programmatik Nationalismus, Antisemitismus, kaiserlich-monarchistischen Konservatismus sowie völkische Elemente beinhaltete. Nachdem sie anfänglich eindeutig republikfeindlich gesinnt war und beispielsweise den Kapp-Putsch unterstützte, beteiligte sie sich ab Mitte der 20er Jahre zunehmend an Regierungen auf Reichs- und Länderebene. Im Anschluss an die Wahlniederlage von 1928 und nach der Wahl des Verlegers Alfred Hugenberg zum Parteivorsitzenden rückte die DNVP jedoch wieder deutlich nach rechts. 1929 kooperierte die DNVP mit der NSDAP beim Volksbegehren zur Ablehnung des Young-Planes. Ab 1930 geriet die DNVP gegenüber der NSDAP deutlich ins Hintertreffen, bildete aber mit dieser zusammen am 11. Oktober 1931 die kurzlebige Harzburger Front. Die DNVP verlor immer mehr an Bedeutung. Ebenfalls 1932 unterstützte sie das Kabinett Papen und trat am 30. Januar 1933, als Hitler ernannt wurde, in das zum ReichskanzlerKabinett Hitler ein. Zur Reichstagswahl 1933 trat die DNVP unter der Bezeichnung Kampffront Schwarz-Weiß-Rot an und erreichte 8 % der Stimmen und damit 52 Sitze im Reichstag. Der DNVP-Vorsitzende Hugenberg setzte die Koalition mit Hitlers NSDAP fort und führte damit seine Partei als eigenständige politische Kraft ihrem Untergang entgegen. |
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