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Parteien 1919-33
KPD |
Die Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands war das Ergebnis der letzten Konferenz des Spartakusbundes vom 29. bis 31. Dezember 1918. In ihr vereinten sich verschiedene linksrevolutionäre Gruppen, die an der Novemberrevolution aktiv beteiligt waren. Sie hatten in ihrem Verlauf starken Zulauf besonders bei jungen Industriearbeitern gewonnen. Der Name Spartakusbund blieb zunächst als Zusatz in Klammern hinter dem Parteinamen bestehen. Die KPD verstand sich wegen dieser Erfahrungen von Beginn an als Gegensatz zur SPD. Sie wollte deren ursprüngliches Ziel, den Sozialismus, weiterverfolgen und damit den deutschen Arbeitern eine revolutionäre Alternative zum dem Bürgertum angepassten Reformismus anbieten. Sie verstand sich als Massenpartei und wollte die sozialistische Räterepublik verwirklichen, die durch die SPD und Gewerkschaftsführungen verhindert und durch die USPD nicht energisch genug angestrebt worden war. Am 29. Dezember 1918 beschloss der Spartakusbund die Trennung von der USPD und die Gründung einer eigenen Partei. Dies geschah bereits einen Tag später am 30. Dezember im Festsaal des Berliner Abgeordnetenhauses, wo der bis zum 1. Januar 1919 andauernde Gründungsparteitag der KPD begann. Die Spaltung der USPD führte zu ihrer Auflösung: 1922 zerbrach sie vollends an ihren inneren Gegensätzen. Die meisten Mitglieder traten nun wieder der SPD bei. Der Rest fristete bis 1931 nur noch die Rolle einer unbedeutenden Splitterpartei. So hatte die KPD politischen Spielraum links von der SPD gewonnen und konnte mittelfristig eine Massenbasis erreichen.
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