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Nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg und dem Ende der Monarchie war in Deutschland eine neue Verfassung notwendig geworden. Zu diesem Zweck wurde am 19. Januar 1919 eine verfassunggebende Versammlung, die Nationalversammlung, gewählt, die im Februar in Weimar zusammentrat und über die neue Verfassung beriet.
Mit Ausnahme Elsass-Lothringens, eines Großteils der Provinz Posen
und der Kolonien fand die Wahl im gesamten vorkriegsdeutschen Gebiet
statt. Weitere Gebietsabtretungen ergaben sich erst infolge des Versailler Vertrags, der einige Monate nach der Wahl in Kraft trat. Die Soldaten, die sich noch in Russland befanden, nahmen ebenfalls an
der Wahl teil und entsandten zwei Abgeordnete in die
Nationalversammlung.
| Partei |
Stimmen |
Sitze in der Nationalversammlung
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| Sozialdemokraten (SPD) |
37,9 % |
165
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| Deutsche Zentrumspartei (Zentrum) |
19,7 % |
91
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| Deutsche Demokratische Partei (DDP) |
18,6 % |
75 |
| Deutschnationale Volkspartei (DNVP) |
10,3 % |
44
|
| Unabhängige Sozialdemokraten (USPD) |
7,6 % |
22
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| Deutsche Volkspartei (DVP) |
4,4 % |
19 |
Bayerischer Bauernbund (BBB)
|
0,9 % |
4
|
| Deutsch-Hannoversche Partei (DHP) |
0,3 % |
1
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| Sonstige |
0,4 % |
2 |
| Total |
100.0% |
423 |
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