Wahlen in Weimar
Wahlen zum Reichstag 1932 (Juli) |
Die Reichstagswahl vom 31. Juli 1932 war die Wahl zum 6. Deutschen Reichstag der Weimarer Republik. Kurz nach seinem Amtsantritt hatte der neue Reichskanzler Franz von Papen am 4. Juni 1932 bei Reichspräsident Paul von Hindenburg die Auflösung des Reichstags erwirkt, da er nach den vorangegangenen Landtagswahlen angeblich nicht mehr die Mehrheit des Volkes repräsentiere. Die NSDAP steigerte noch ihr Ergebnis aus den letzten Wahlen im September 1930 und wurde stärkste Partei, erhielt aber keine absolute Mehrheit. Die hätte sie sicher nur zusammen mit dem Zentrum und der BVP gewonnen. Immerhin trug das Zentrum Hermann Göring (NSDAP) als Reichstagspräsident mit. Kurz danach fanden geheime Koalitionsverhandlungen statt, die aber keine konkreten Folgen hatten. Es blieb bei der Sperrmajorität der NSDAP und der KPD. Vor dieser Reichstagswahl veröffentlichte der Internationale Sozialistische Kampfbund in der kurz zuvor gegründeten Tageszeitung Der Funke einen Dringenden Appell, in dem unterstützt von vielen bekannten Künstlern und Wissenschaftlern zum "Zusammengehen von SPD und KPD für diesen Wahlkampf" aufgerufen wurde.
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