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Wahlplakate aus dem Jahr 1920 Drucken

Von Anfang an musste sich die junge Republik mit den Angriffen der extremen Rechten und Linken auseinandersetzen. Die Linke warf den Sozialdemokraten wegen ihres Zusammengehens mit den alten Eliten Verrat an den Idealen der Arbeiterbewegung vor; die Rechte machte die Anhänger der Republik für die Niederlage im Ersten Weltkrieg verantwortlich und verunglimpfte sie als „Novemberverbrecher“.

Der Kapp-Putsch vom März 1920 stellte die Republik auf eine erste Bewährungsprobe. Freikorps (welche aufgrund der Forderungen des Versailler Vertrages aufgelöst werden sollten) besetzten unter der Führung von General von Lüttwitz das Berliner Regierungsviertel und ernannten den ehemaligen preußischen Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp zum Reichskanzler. Die legale Regierung zog sich zunächst nach Dresden und anschließend nach Stuttgart zurück und rief von dort aus zum Generalstreik gegen die Putschisten auf. Der Putsch scheiterte rasch; entscheidend für die Niederlage war die Weigerung der Ministerialbürokratie, den Anordnungen Kapps Folge zu leisten. Die Reichswehr hatte sich demgegenüber abwartend verhalten.

Nahezu gleichzeitig mit dem Kapp-Putsch erschütterte ein kommunistischer Aufstandsversuch das Ruhrgebiet; er wurde von Reichswehr und Freikorps blutig niedergeschlagen, ebenso weitere Aufstände in Mitteldeutschland, Thüringen und Hamburg. Und im Juni wurde dann der erste deutsche Reichstag in freier und gleicher Abstimmung gewählt.

Wahlplakate der Deutschen Volkspartei (DVP):

Wahlplakate der Deutsch-Nationalen Volkspartei (DNVP):

 

Wahlplakate der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD):

 

Wahlplakate der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD):

Wahlplakate der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD):

Wahlplakate der Zentrumspartei:

Wahlplakate der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP):

Weitere Wahlplakate:

 
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