1926 | Wahlplakate aus dem Jahr 1926 |
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Da der Reichstag den Gesetzesentwurf zur Enteignung der Aristokratie ablehnte, kommt es im März 1926 zu einem Volksentscheid, bei dem die Mehrheit der Stimmberechtigten benötigt wurde. Bei dem Entscheid scheiterte der Entwurf, da er nur von 36,4 % der Stimmberechtigten (14,46 Mio. Stimmen, Hindenburg hatte bei seiner Wahl 14,66 Mio. Stimmen erhalten) unterstützt wurde, allerdings hatten auch nur 1,5 % der Wähler mit Nein gestimmt. Ein Problem bei der Abstimmung war der Aufruf der rechten Parteien zum Wahlboykott, so dass die Wahl gleichsam nicht mehr geheim war, da man bei einer Stimmabgabe von einer Unterstützung des Vorschlags ausgehen konnte. Aus diesem Grund nahmen, vor allem im ländlichen Raum, Stimmberechtigte aus Furcht nicht am Volksentscheid teil. Der Volksentscheid führte zu einer Beteiligung großer Bevölkerungsteile an einer wichtigen Entscheidung, aber war auch eine Misstrauenserklärung an das parlamentarische System und destabilisierte dieses weiter. Auf diesen Effekt zielten später auch die rechten Parteien bei ihrem Volksbegehren. Am 10. September wird Deutschland in den Völkerbund aufgenommen. Wahlplakate der Deutschen Demokratischen Partei (DDP): Wahlplakate der Deutschen Volkspartei (DVP): |
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