OOPS. Your Flash player is missing or outdated.Click here to update your player so you can see this content.

Social Bookmarking

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Oneview Bookmark bei:  FAV!T Social Bookmarking Bookmark bei: Favoriten.de Bookmark bei: Power-Oldie Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icoi.us Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Spurl Bookmark bei: Google Information
You are here: Startseite arrow Neuigkeiten arrow Wahlplakate in Bayern zur Landtagswahl 2008
Wahlplakate in Bayern zur Landtagswahl 2008 Drucken

Ein spannendes Interview zu den Wahlplakaten in Bayern zur Landtagswahl 2008 findet sich in der Süddeutschen Zeitung. Der Mediansoziologe Stefan Selke erklärt die Problematik des zum Teil eher provinziell wirkenden deutschen Landtagswahlkampf.

"Die Kreativität der Produzenten spielt sich oft in den Vordergrund - auf Kosten der Effektivität. Produzenten verletzen dann die klassische Werberegel "Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler". Zweitens: Das Plakat gefällt den Auftraggebern, nicht den Betrachtern. Der lebensweltliche Bezug fehlt. So entsteht Distanz zwischen Politik und Volk. Drittens: Die Textaussage steht oft im krassen Gegensatz zu dem, was gerade den öffentlichen Diskurs ausmacht. Das wirkt lächerlich und irritierend, ist kontraproduktiv. Die Glaubwürdigkeit ist gefährdet. Schließlich leiden Wahlplakate darunter, dass sie - unter soziodemographischen Aspekten - nicht zielgruppenorientiert sind. Sie sprechen lediglich (vermeintliche) Wählermilieus an.

Ob ein Plakat zum Erfolg - also zur Wahl der Partei - verhilft, kann niemand seriös beurteilen. Man kann lediglich auf Akzeptanz schließen. Ich denke, dass sich die bayerischen Wähler davon angesprochen fühlen. Es gibt eine kulturspezifische Ästhetik und auch eine landesspezifische Kultur. Hier in Bayern ist es doch ganz klar, dass regionale Identität und die Region angesprochen werden, weil wir so etwas wie eine Renaissance des Regionalen erleben. Dafür gibt es Ikonen wie die Brezen und die Weißwurst." Stefan Selke

Zum Artikel
 
< zurück   weiter >
...