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Parteien 1919-33
DHP |
Die Deutsch-Hannoversche Partei (DHP) war eine konservativ-föderalistische Partei in Preußen und im Deutschen Reich. Die Partei wurde 1869 aus Protest gegen die preußische Annexion des Königreiches Hannover und die Beschlagnahmung des Welfen-Vermögens gegründet. Sie strebte die Restauration der welfischen Dynastie an und wurde daher auch „Welfenpartei“ genannt. Nach 1918 setzte die DHP sich für ein von Preußen unabhängiges Hannover als Gliedstaat des Deutschen Reiches ein. Eine dafür 1924 durchgeführte Vorabstimmung scheiterte, u. a. durch starken staatlichen Druck auf Beamte, Presse usw. Danach setzte ein Niedergang der Partei ein, wobei die protestantischen Welfen in Osthannover zur NSDAP gingen, die katholischen Welfen im Osnabrücker Raum und dem Emsland zum Teil zum Zentrum. 1933 löste sie sich auf, um dem Verbot durch die Nationalsozialisten zuvor zu kommen. |
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